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Die neue Abgasrichtlinie.
Chance oder Belastung?

Was regelt die neue Richtlinie für die Untersuchung der Abgase von Kraftfahrzeugen (AU-Richtlinie)?

Schon die 41. Änderungsverordnung aus dem Jahre 2006 sieht für Fahrzeuge mit OBD und einer Erstzulassung ab Januar 2006 eine zweistufige Abgasuntersuchung im Rahmen der Hauptuntersuchung vor. Zweistufig bedeutet, dass das Motormanagement und das Abgasreinigungssystem überprüft wird: Unter genau festgelegten Bedingungen kann dann auf eine Messung am Auspuffendrohr verzichtet werden. 2010 tritt an die Stelle der bisherigen AU die sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) als integraler Bestandteil der HU. Sie beinhaltet bei Fahrzeugen ohne OBD weiterhin die Abgasmessung und deren Bewertung.

Wann tritt die Änderung in Kraft?

Nach mehrmaligem Verschieben des Starttermins gilt die neue Regelung (Verzicht auf die Endrohrmessung) bereits ab dem 1. Dezember 2008. Ein weiterer Stichtag ist der 31.12.2009. Danach werden alle anderen AUpflichtigen Fahrzeuge von der Regelung erfasst. Ab 2010 gibt es die AU in ihrer bisherigen Form nicht mehr. Weil die UVP nun Bestandteil der HU ist, hat sie keine „eigene Fälligkeit", sie ist an die HU gekoppelt, die eigenständige AU-Plakette entfällt ebenfalls.

Für welche Fahrzeugarten gilt die neue AU-Richtlinie?

Sie gilt für alle Fahrzeugarten, die mit Fremd- oder Kompressionszündungsmotoren angetrieben werden also z.B. alle Pkw, Lkw, Busse, Krafträder, selbstfahrende Arbeitsmaschinen usw

Weshalb verliert die AU ihre Eigenständigkeit und wird Bestandteil der HU?

Der Gesetzgeber hat sich dabei von mehreren Erwägungen leiten lassen.

Bei Fahrzeugen mit OBD-Systemen wird das Abgasverhalten während des Betriebes permanent überwacht, aufgetretene Fehler zeigt die MI-Lampe an. Auch nur sporadisch auftretende Störungen werden gespeichert und können mit einem Diagnosegerät ausgelesen werden. Funktioniert das OBD-System ordnungsgemäß, kann auf eine herkömmliche AU verzichtet werden. Es ist also sinnvoll, diese vom Untersuchungsaufwand reduzierte AU in die HU zu integrieren, zumal ohnehin einige Untersuchungspunkte bei HU und AU identisch sind (z.B. FahrzeugIdentifizierung, Sichtprüfung abgasrelevanter Teile). Dies bedeutet insgesamt eine Reduzierung des Prüfaufwandes, der sich auch in einer vom Gesetzgeber gewünschten Senkung der Kosten für den Fahrzeughalter niederschlägt.

Was, ändert sich im Prüfablauf/Prüfumfang durch die Zusammenlegung von AU und HU?

Das Wichtigste: Die Prüfung umfasst jetzt mehrere Teile. Zum einen die „klassische" HU mit ihren bekannten Sicherheitsprüfungen. Dazu ist jetzt _ aber die Sichtprüfung der schadstoffrelevanten Bauteile/Abgasanlage, also z.B. auf Dichtheit, Beschädigung etc. gekommen. Und der Untersuchungs

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punkt: Motormanagement/Abgasreinigung. Hier schließen sich Funktionsprüfungen z.B. der abgasrelevanten Systemdaten aus dem OBD-System, Auslesen des Fehlerspeichers oder der Motortemperatur an. Neu ist die Bewertung durch das Prüfgerät statt wie bisher durch den Prüfer. Für den überwiegenden Teil der modernen AUpflichtigen Fahrzeuge wird die Prüfung insgesamt einfacher. Der Einsatz der neuen Version 4 des Leitfadens, die ab 01.12.2008 obligatorisch für bestimmte Fahrzeugtypen ist, stellt für den Prüfablauf eine Zeitersparnis dar. Wichtig: Die AU muss weiterhin vor der HU abgeschlossen werden, die Prüfung darf aber jetzt max, im Vormonat erfolgt sein.

Dürfen Werkstätten auch nach dem
1. Dezember 2008 die AU durchführen?

Ja, im Umfang der durch die Kfz-Innung ausgesprochenen Anerkennungen. Die Voraussetzungen wie Arbeitsmittel und Ausbildung der Mitarbeiter, sowie die Verwendung der entsprechenden Prüfungssoftware, müssen erfüllt sein

Ist die Anschaffung neuer Geräte oder Software notwendig? ~

Für die Prüfung von OBD-Fahrzeugen ab Januar 2006 EZ:

Die Durchführungsrichtlinie sieht für die Prüfung des betreffenden Fahrzeugsegmentes Mess- und Prüfgeräte vor, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen müssen. D.h. zum Beispiel, dass während des Prüfverfahrens die angegebenen Daten und ermittelten Messwerte aufgenommen und gespeichert werden. Weiterhin druckt das Gerät die neue, vorgeschriebene Bescheinigung (den sogenannten Nachweis) aus. Für das Gerät liegt eine Bauartzulassung oder eine EG-Baumusterbescheinigung vor und ist gültig geeicht. Die eingesetzte Softwareversion entspricht dem Leitfaden 4 vom 30. April 2008.

Für die Prüfung der anderen Fahrzeuge:

Bis zum 31. Dezember 2009 können ältere Geräte mit den LeitfadenVersionen 1 und 2 zur Prüfung der entsprechenden Fahrzeugarten eingesetzt werden.

Müssen Mitarbeiter, die Fahrzeuge nach den neuen Vorgaben prüfen, speziell geschult werden?

Für die Durchführung einer Abgasuntersuchung ist eine spezielle Ausbildung notwendig. Sie besteht in der Regel aus einem theoretischen und praktischen 5-tägigen Grundkurs. Vorgeschrieben sind weiterhin alle 36 Monate Auffrischungs- und Weiterbildungsschulungen. Ändern sich Rahmenbedingungen

 

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